Alfred Franke

Alfred Franke


Weil man den Umgang miteinander im Ergebnis sieht.

Name: Alfred Franke
Alter: 67 Jahre
Beruf: Diplompädagoge und Geragoge
Wahlkreis: 10 Käthe-Kollwitz-Schule


Hallo dort draußen in der realen Welt! 
Ich bin Alfred Franke, wenn man’s genau nimmt, Alfred Paul Franke, 67 Jahre alt und verheirateter Diplompädagoge und Geragoge, zur Zeit tätig als Betriebsratsvorsitzender. Der Begriff Geragoge ist noch nicht unbedingt in aller Munde und doch überall zu finden: Meine Berufskollegen und ich beschäftigen uns mit der Bildung und Weiterbildung älterer Menschen, aber auch zum Beispiel damit, Menschen im mittleren Alter auf den (beruflichen) Ruhestand sowie die Begleitumstände des Älterwerdens vorzubereiten. Als Pädagoge ist man sowieso von Anfang an dabei. Ich finde es sehr spannend und auch persönlich bereichernd, Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen – und das über vermeintliche Altersgrenzen hinweg. 

Diese Vielfältigkeit findet sich auch in meinen Hobbys. Ich lese leidenschaftlich gern Krimis nach dem who-done-it-Aufbau etwa von Dorothy Sayers. Auch Geschichten und Romane mit vielen verschachtelten Handlungssträngen, wie etwa von Charles Dickens, mag ich. Und ich liebe es, Musik zu hören, z.B. von Rory Gallagher, Peter Green oder Janis Joplin bis hin zu russischer Klassik oder Bombast-Rock à la Rick Wakeman. Das geht so weit, dass meine Frau sagt, ich sei schrullig – was ich natürlich entschieden bestreite. Kleine Freiheiten machen das Leben und den Alltag eben bunter. 

Um ein solidarisches Gemeinwesen zu gestalten, bedarf es aus meiner Sicht mehr als reiner Geldverteilung, denn Respekt voreinander lässt sich nicht kaufen. Ich setze mich für ein stärkeres Miteinander ein: Wer entscheiden will, was auch andere betrifft, sollte diese nicht mit fertigen Konzepten umwickeln, sondern Teilhabe einfordern und sie nach ihren Ideen und Wünschen fragen. "You may say I’m a dreamer - but I’m not the only one." - um hier einmal ein Zitat John Lennon’s aufzugreifen. Das gilt auch für die Zeit nach Corona. Niemand darf meiner Ansicht nach nur Empfänger sein – alle geben, was sie können. Hier würde ich gerne Aktivitäten bündeln, die der Konzerne, Betriebe, Einzelhändler, der Stadt oder auch Vermieter und Mieter. 

Zu meinem Fahrplan für unser Emsdetten zählen die Entwicklung eines soliden Verkehrskonzepts mit gefahrlos nutzbaren Rad- und Fußwegen sowie autofreien Straßen und mehr 30er-Zonen, dazu Kindertagesbetreuung mit kostenfreien Kita-Plätzen für jedes Kind, Nutzungskonzepte für säkularisierte Kirchen etwa als Wohnungen oder Veranstaltungsräume und zu steigernde Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu jeder Tageszeit.
Was mich darüber hinaus antreibt: Lassen Sie uns Ideen zu Ende denken oder auch mal zu den Akten legen, falls nötig. Um nur ein Beispiel zu nennen: Warum eine Ems- und eine TVE-Halle gleichzeitig als Konkurrenten betreiben? 

Es gibt viel zu tun, fangen wir einfach an!


Autor: UWE Emsdetten

Die UWE (Unabhängige Wähler Emsdetten) wurde 2014 gegründet und steht als aktuell drittstärkste Fraktion im Rat der Stadt Emsdetten für bunte Mehrheiten und ganzheitliche Lösungen ein. Sie ist davon überzeugt, dass es dafür kein Parteibuch, sondern eines schlichten, einfachen Grundprinzips bedarf: Offen. Verständlich. Transparent. Die UWE unterstützt Ulrich Ortmeier als Bürgermeister für Emsdetten und somit die Erhaltung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt – als Grundlage für jede Gestaltungsmöglichkeit und ein lebenswertes Emsdetten.